
Hierbei handelt es sich um einen Kammerofen mit beweglichem Herd, in dem die Charge sich auf einem eingebauten Wagen befindet. Die Charge wird mittels Hallenkran auf den ausfahrbaren Wagen be- und entladen. Dieser Ofen findet bei den großen Chargenmengen breite Verwendung oder wenn es in mehreren Ebenen chargiert wird.
Die Arbeitsweise des Ofens ist folgende. In einem vorgewärmten Ofen wird die Ofentür angehoben und der Wagen ausgefahren, der auf die auf den Schieden fahrenden Rollen oder die Räder abstützt. Auf den Wagen werden die Werkstücke der Reihe nach mit Hallenkran gestellt. In diesem Zeitpunkt sind die Brenner noch nicht in Betrieb, die Wände und die Decke geben die durch Strahlung erzeugende Wärme dort ab, wo der Wagen eben stand. Nachdem die Charge beladen ist, rollt der Wagen in den Ofen zurück, die Ofentür schließt und die Brenner gehen an.
Die Verbrennungsstoffe werden aus dem Arbeitsraum des Ofens durch die in den Ofenwänden angeordneten Abgasöffnungen ausgeworfen und werden zuerst in den Rekuperator und anschließend in die Atmosphäre geleitet. Nach der Beendigung der Wärmebehandlung wird der Wagen ausgerollt, die erwärmten Werkstücke werden durch die kalten ersetzt und der Wärmevorgang wiederholt sich wieder.
Der Kammerofen mit feststehendem Herd ist der Ofen, in den die Chargen mittels außerhalb des Ofens angeordneter mechanischer Vorrichtungen be- und entladen werden. Dieser Ofen weist nicht so große Wärmeverluste auf wie der Ofen mit beweglichem Wagen, bei dem die Wärme beim Chargieren der Wärmgüter verlogen geht.
Die Besonderheit des Kammerofens mit feststehendem Herd besteht darin, dass sich unter dem Herd die für die Verbrennung des Brennstoffes vorgesehene Feuerkammer befindet.
Die Arbeitsweise des Ofens ist folgende. Vor dem Beladen werden die Werkstücke auf die speziellen Paletten gestellt. Mit einem Stapler werden die Paletten zum Ofen gebracht. Die Ofentür geht auf und die Charge wird mittels Staplergabeln in den Ofen beladen, indem die Charge auf den Herd gestellt wird. Die Paletten stehen im Ofen, solange die Wärmgüter erwärmt werden. Sie werden mehrmalig eingesetzt und werden zu diesem Zweck aus hitzebeständigem Stahl hergestellt.
Nach der Beladung der Charge sind die Brenner in den Unterboden-Feuerkammern in Betrieb. Die Verbrennungsstoffe gelangen unter den Herd und anschließend in den Arbeitsraum.
Die Verbrennungsstoffe werden über die in den Ofenwänden im Herdbereich und in der Decke angeordneten Abgasöffnungen ausgeworfen. Die Dämpfe sammeln sich von allen Seiten in dem gesamten Kanal und werden über einen Rekuperator in den Schornstein geleitet.
Der Haubenofen ist ein diskontinuierlich arbeitender Ofen, der für die Wärmebehandlung von Bunden, Blechen und Drahtbündel vorgesehen ist. Die Innenhaube (die Muffel) schützt das Material vor Oxidation, die Außenhaube, auf der sich die Brenner oder elektrische Heizwiderstände befinden, ist mit FF-Steinen ausgemauert. Die Muffel werden aus hitzebeständigem Stahl hergestellt. Zur Abdichtung des Haubenofens kommt der Sandverschluß zum Einsatz. Um den Wärmvorgang zu beschleunigen, wird interner Umwälzer genutzt, wodurch eine intensive Schutzgaszirkulation unter der Muffel erzeugt wird.
Die Arbeitsweise des Ofens wird durch den technologischen Vorgang bestimmt, der in drei fast gleich dauernden Etappen unterteilt wird: die Erwärmung bis 650 °С bis 800 °С, die Abkühlung unter der Muffel bis 150 °С (oder mit Kühlhaube) und die Beladung und Entladung des Sockels. Die gleiche Dauer dieser Etappen ermöglicht den Einsatz von drei Sockeln mit einer Heizhaube und zwei Muffeln. Oberhalb des Bundstapels werden die Muffel und die Heizhaube aufgesetzt. Dann wird das Schutzgas (95 % N2 und 5 % Н2) zugeführt und mittels Umlaufkühlung wird ein Beitrag zur Zirkulation von Schutzgas geleistet. Anschließend werden die Brenner eingeschaltet.
Die Verbrennungsstoffe bewegen sich zwischen der Heizhaube und der Muffel und werden mittels Kühlung des Injektors (komprimierte Luft) über eine Abgasleitung dem Schornstein zugeführt.
Der Förderbandofen ist mit einem internen Förderband (mit dem Kettenförderer in der Regel) ausgerüstet, das die Wärmgüter von der Beladestelle zur Ausladestelle transportiert. Die Wärmtemperatur beträgt in diesem Ofen von 850 °C bis 1050 °C. Die Hitzebeständigkeit der Förderbandteile wird durch diese Temperatur vermindert.
Die Hauptmerkmale eines typischen Förderbandofens sind folgende:
Die Arbeitsweise des Ofens ist folgende. Die Wärmgüter werden auf einem Rollgang der Stirnbeladeseite zugeführt und auf den Kettenförderer gestellt. In der ersten Ofenhälfte werden die Wärmgüter mittels entgegen laufender Verbrennungsstoffe erwärmt. In der zweiten Ofenhälfte werden die Verbrennungsstoffe in gleicher Richtung mit dem Wärmgut bewegt und somit die erreichte Wärmtemperatur unterhalten. Bei der Entnahmestelle werden die erwärmten Erzeugnisse vom Kettenförderer dem Auslaugrollgang zugeführt.
In den Unterboden-Feuerkammern, die mit den Injektorbrennern beheizt werden, entstehen die Verbrennungsstoffe. Sie gelangen durch spezielle Öffnungen in den Arbeitsraum des Ofens, benetzen die dem Kettenförderer zugeführten Wärmgüter, strömen durch die Abgasleitungen und werden dem Schornstein zugeführt. Die Dämpfe werden zum Erwärmen der Luft und des Gases nicht eingesetzt.
Der Rollenherdofen ist ein kontinuierlich arbeitender Tunnelofen, durch den die Charge auf einer Rollenbahn durchgefahren wird. Anders gesagt, besteht der Ofenherd aus großer Menge von rotierenden Rollen aus hitzebeständigem Stahl und mit eigenem Antrieb, die wassergekühlt werden. Der Ofen wird mittels der in großer Zahl verfügbaren Brenner oder Strahlrohre mit Gas beheizt, die oberhalb und unterhalb der Rollen entlang der Ofenwand angeordnet sind.
Die Rollenbahn kann problemlos dem Rollgang in der Halle zugeführt werden. In diesem Zusammenhang passt sich dieser Ofen den Bedingungen der kontinuierlichen Produktion perfekt im Vergleich zu den anderen Wärmebehandlungsöfen an.
Die Rollen sind eine verantwortungsvolle Strecke eines Rollenherdofens. Die Stabilität der Rollen hängt mit einer Ofentemperatur und den Ofenabmessungen zusammen. Die Ofentemperatur kann 1200 °С erreichen, deswegen sind die Rollen wassergekühlt. Die Rollen werden aus hitzebeständigem Stahl erzeugt und weisen einen glatten Ballen auf. Damit die Verformung der Rollenballen vermieden werden kann, sollen sich die Rollen kontinuierlich rotieren. Die Ofenanlage darf mindestens 30-35 Minuten stillstehen.
Arbeitsweise des Ofens ist folgende. Vor der Wärmebehandlung gelangen die Wärmgüter auf den Aufnahmetisch direkt vom Rollgang oder werden mit einem Hallenkran transportiert, wenn der Ofen in eine technologische Linie integriert ist. Die Ofenvordertür geht auf und das Wärmgut wird in den Ofen neben der dort vorhandenen Charge gestellt. Die Ofentür geht wieder zu. Das Material wird an den permanent rotierenden Rollen bewegt und bis zu einer vorgegebenen Temperatur erwärmt. Dank der seitlichen Brenneranordnung gibt es unterschiedliche Verfahren zur Wärmebehandlung.
Nach der Beendigung der Wärmebehandlung gleitet das Wärmgut auf den Entnahme-Rollgang, der mit der Kühlwasserkammer mit schnelllaufender Kühlung verbunden ist. Auf solche Art läuft der Ofen kontinuierlich, wird wieder beladen und das erwärmte Produkt wird aus dem Ofen herausgenommen.
Die Verbrennungsstoffe werden aus dem Arbeitsraum durch die speziellen an der Stirnseite des Ofens angebrachten Kanäle entfernt, gelangen in den Rekuperator zur Erwärmung der Luft und werden über in den Schornstein und weiter in die Luft geleitet.
Der Durchziehofen ist ein kontinuierlich arbeitender thermischer oder chemisch-thermischer Ofen, der zur Wärmebehandlung von Stahlbändern, Bandstreifen oder Drahtringen sowie zur Erwärmung des Schweißstahls eingesetzt wird, der beim Feuerschweißen von Rohren Anwendung findet.
Nach der konstruktiven Auslegung werden die Durchziehöfen folgendermaßen unterteilt:
In den vertikalen Öfen können die 1 mm dicken Streifen oder Bänder (wegen den ständig wiederholenden Abknickungen des Materials) erwärmt werden, in den horizontalen Öfen können die 4-6 mm dicken Wärmgüter wärmbehandelt werden (das Material wird geradlinig ohne Abknickungen durchgezogen). Der Vorteil der vertikalen Öfen besteht darin, dass sie einen geringen Platzbedarf benötigen und eine ebene Bandoberfläche des Wärmgutes aufweisen, das vor der Wärmebehandung wellig und verbeult sein konnte.
Die Arbeitsweise des Ofens ist folgende. Im Einlaufteil der Linie sind zwei Abhaspel angeordnet. Ein Abhaspel ist in Betrieb, der andere steht bereit. Das Band geht kontinuierlich und ohne Pausen durch den Ofen. Nachdem das Band vom ersten Abhaspel zu Ende geht, wird die Kante des Bandendes abgeschnitten und in die Schweißmaschine eingefädelt. Danach wird das vordere Bandende vom nächsten Bund in die Linie eingefädelt, seine Vorderkante wird abgeschnitten und mit dem Ende des abgelaufenen Bandes verschweißt. Beim Bandtransport wird das Band in einer speziellen Wanne gereinigt, getrocknet und nach dem Schlingenturm in den Durchziehofen geleitet. Der Ofen besteht aus einer bestimmten Zahl von Kammern, die ihre Funktionen erfüllen (Haltekammer, geregelte Kühlkammer, Kühlkammer mit schnelllaufender Kühlung, Heizkammer, Schmelzzone, Beschichtungskammer).
Nach dem Durchziehofen befindet sich der Bandspeicher, der die Bandreserven aufweist und das Verschweißen von Bandenden sicherstellt. Er ermöglicht das Übergehen von einem Aufwickelhaspel zu einem anderen, ohne den Produktionsprozess anzuhalten. Das Band wird in der Schutzgasatmosphäre (ausschließlich der Heizkammer) wärmebehandelt, die aus dem Stickstoff (96% N2) und dem Wasserstoff (4% Н2) sowie aus den Produkten der Ammoniakspaltung besteht. Das Band wird von den S-Rollen vorgetrieben, die nach dem Ofen angeordnet sind.
Die Verbrennungsstoffe werden aus dem Arbeitsraum durch die speziellen Kanäle entfernt und werden in den Schornstein und weiter in die Luft geleitet.
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